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Kai Teckentrup beim Mittelstandsgespräch
mit Bundeskanzlerin Angela Merkel

Integration und Ausbildung für langfristige Personal-Sicherung
Der Unternehmer Kai Teckentrup hat am „Mit­telstandsgespräch“ der Bundeskanzlerin zum Thema „Fach­kräftesicherung und demografischer Wandel“ teilgenom­men. Mit elf weiteren Mittelständlern tauschte sich der Geschäftsführer des Türen- und Toreherstellers aus Verl am Montag mit Angela Merkel aus. „Intensive Ausbildung mit einer hohen Zahl Auszubildender und Plätzen für praxis­integrierte Studiengänge mit der FH Bielefeld sowie Integra­tion nach den Grundwerten der ‚Charta der Vielfalt’ “, beschrieb Teckentrup die Eckpfeiler der Nachwuchs­sicherung in seinem Unternehmen.

Angela Merkel wollte direkt aus der Wirtschaft hören, wie sich Unternehmen auf veränderte gesellschaftliche Rahmenbedin­gungen einstellen. Für das Gespräch mit der Kanzlerin waren Unternehmer aus ganz Deutschland eingeladen, die eigene Ideen zur Fachkräftesicherung entwickelt haben. Sie sorgen für bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder erleichtern Menschen mit Behinderung die Arbeit. Vor allem standen Ausbil­dung und Integration im Fokus. Teckentrup gehört zu den Fir­men, die frühzeitig den zu erwartenden Fachkräftemangel erkannt haben und nun aus eigener Kraft für ausreichend Nach­wuchs sorgen. Neben Angela Merkel nahmen auch Kanzler­amtschef Ronald Pofalla und Regierungssprecher Steffen Seibert an dem Gespräch teil.


Integration stärkt Unternehmen
„Mehr als ein Fünftel der Menschen in Ostwestfalen stammen aus Familien mit Migrationshintergrund – und nicht nur für den Export sind Mitarbeiter, die sich in anderen Kulturkreisen zuhause fühlen, eine Bereicherung“, erklärte Teckentrup. Um integrativ zu sein, hat sich das Unternehmen dem „Diversity Management“ ver­pflichtet. „Sensibler und respektvoller Umgang fängt bei der Wortwahl an und reicht bis zum Agieren in Netzwerken – mit Migranten-Organisationen, Unternehmen und Institutionen.“ Teckentrup gestaltete die Gründung von ‚OWL Vielfalt’ mit, bietet Deutschkurse an und hat besonders verständliche Betriebs­anweisungen formuliert. „Vor allem geht es darum, Diversity – Vielfältigkeit – zu leben. So entsteht eine integrative Unterneh­menskultur“, resümiert Teckentrup.